Zur aktuellen Situation:

Im vergangenen Jahr waren die Schulen in Uganda viele Monate lang geschlossen. In dieser Zeit wurden die gespendeten Schulgelder als Unterstützung an die Familien der Patenkinder ausbezahlt. Somit konnten wir einen Beitrag zur Versorgung der Kinder leisten, die sonst in der Schule versorgt werden.

Seit Mitte Juni 2021 ist Uganda ein harter Lockdown verhängt. Das Land hatte zuletzt stark mit der Delta-Variante zu kämpfen. Bislang sind nur sehr wenige Menschen geimpft.

Wir stehen im Austausch mit unseren Partnern vor Ort und entscheiden auf Basis der Informationen aus Uganda, wie mit den gespendeten Schulgeldern weiter verfahren wird.

PATENSCHAFTEN

Eine Schulpatenschaft ermöglicht einem Kind den Schulbesuch in Uganda.

Die Schulbesuche sind regelmäßig internatsmäßige Ausbildungen, da die Schulwege zumeist sehr weit sind und keine Verkehrsmittel eine tägliche Pendelfahrt zwischen Schule und zu Hause zulassen.

Bei den Patenschaften handelt es sich um eine Verbindung persönlicher Art zwischen dem Kind und den Pateneltern. Es können Briefkontakte entstehen und damit Möglichkeiten geschaffen werden, an dem Leben der Kinder teilzunehmen.

Eine Patenschaft kostet unterschiedlich viel. Abhängig ist dies von der Schulart und Schulklasse, die sie besuchen. Bei der Patenschaft bezahlen die Pateneltern lediglich das Schulgeld. Die Schulbücher und die Schuluniform bezahlen in der Regel die leiblichen Eltern bzw. Onkel oder Tante des Patenkindes selbst.

Der Schulbesuch dauert mehrere Jahre. Somit ist eine Patenschaft auch längerfristig angelegt. Es ist sehr hart für ein Kind, wenn es nach kurzer Zeit die Schule wegen Wegfalls der finanziellen Unterstützung wieder verlassen muss. Natürlich kann man nicht immer alle Eventualitäten auf Jahre vorhersehen.

Dennoch sollte man sich bei der Übernahme einer solchen Patenschaft der Dauer bewusst sein.
Beliebt sind daher auch Patenschaften, die von einem Bekannten- oder Freundeskreis übernommen werden.